Neuer Chef bei der FANC

11. Oktober 2018 | Veröffentlicht von Käthe /ws

Oh là là, Personalwechsel bei der FANC – frischer Wind aus Belgien!

unsere Käthe aus Aachen kommentiert den Wechsel an der Spitze der belgischen Atomaufsicht:

Endlich versteht uns Deutsche jemand in Belgien.
Das hat er selbst gesagt, der neue Chef der belgischen Atomaufsichtsbehörde FANC, Frank Hardeman. Wir dürfen uns freuen, der will jetzt selbst formuliert ganz streng sein mit dem belgischen AKW-Betreiber Engie-Electrabel, toll!

Beschwingt habe ich um 7:16 h erstmal meine Tageszeitung zur Seite gelegt und diese ganz neuen Informationen verdaut.> Weiterlesen

Gedenkfeier für Horst Schnitzler

10. Oktober 2018 | Veröffentlicht von Klaus-P. Schleisiek / ws

Dies ist kein Nachruf, nur ein Bericht zur Erinnerung, von Klaus-P. Schleisiek

Am Sonntag, 7. Oktober um 19 Uhr an der Rathaus-Treppe sollte die Gedenkfeier für unseren Ratsherrn Horst Schnitzler stattfinden, wie mir die Unabhängige Wählergemeinschaft UWG auf Anfrage mitgeteilt hatte.
Aufgebaut war neben einem schönen Blumen-Gebinde eine Staffelei mit dem lächelnden Horst, so wie er in der Traueranzeige in der Zeitung zu sehen war, datiert vom 27. September. Davor auf dem Boden wurden in der Stille brennende Kerzen in Gläsern aufgestellt.> Weiterlesen

Belgisches Atomdebakel

4. Oktober 2018 | Veröffentlicht von Fin du Nucléaire /ws

das Angekündigte – das Aktuelle – und das Zukünftige

Hier ein Bericht von unseren belgischen Anti-Atom-FreundInnen:
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Wie wir wissen, sind die sieben belgischen Kernreaktoren seit langem, 20 Jahre nach ihrer Inbetriebnahme, amortisiert (1), und von den Verbrauchern über hohe Stromrechnungen ordnungsgemäß bezahlt worden, ohne dass es jemals eine soziale Debatte über diese Energiewahl oder über ihre Finanzierungsweise hat. Dank dieser von den Verbrauchern bezahlten Reaktoren hat Engie-Electrabel (2) seit 1995 und mehr noch seit 2005 erhebliche Gewinne erzielt. Mit dem Segen der aufeinanderfolgenden belgischen Regierungen, die, im Zuge der vollständigen Liberalisierung des Energiemarktes, nur kaum einen kleinen Teil davon wiedererlangt haben, um Haushaltsdefizite zu schließen …

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Aachener BI „Gute Nachbarschaft mit Russland“

1. Oktober 2018 | Veröffentlicht von Dr. Ansgar Klein /ws

schreibt an Frau Merkel

Von der Aachener Bürgerinitiative „Gute Nachbarschaft mit Russland“ wurde die kraz gebeten, einen „offenen Brief“ an die Bundeskanzlerin Merkel zu veröffentlichen. Normalerweise [*] berichten wir ausschließlich über konkrete Aktionen. Weil z.Zt. aber tatsächlich wenig über Aktivitäten gegen Krieg berichtet wird, veröffentlichen wir im folgenden den Brief:

Werte Frau Bundeskanzlerin,> Weiterlesen

Zynisch? Ministerin ehrt Gewinnerin

25. September 2018 | Veröffentlicht von

Wochenende im Baumhaus als Preis

Während im Hambacher Forst die Baumhäuser auf Drängen der Landesregierung geräumt werden, zeichnete Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) in Berlin am Freitag die Gewinnerin des Wettbewerbs „Wald bewegt“ aus.

Die 14-jährige Schülerin Anne Rech aus Koblenz erhielt von Klöckner, die demnächst in Aachen Ordensritterin „wider den tierischen Ernst“ wird, einen besonderen Preis: Sie darf ein Wochenende in einem Baumhaus verbringen. (dpa)

Ein MoraLtorium für den Hambacher Forst?

25. September 2018 | Veröffentlicht von Käthe / ws

Brief von Käthe

Alle sind bestürzt, weil ein Mensch unfreiwillig gestürzt ist – und zwar in den Tod!
Es ist tragisch, das Schicksal hat etwas unternommen, was die Uneinigen nicht von selbst fertiggebracht hätten: zumindest für kurze Zeit wird der Wald in Ruhe gelassen.> Weiterlesen

Hambacher Forst: … und die Tunnel gibt es doch !

12. September 2018 | Veröffentlicht von Käthe aus Aachen / ws
Übersichtsplan Tunnelanlage Hambacher Forst

Übersichtsplan Tunnel im Hambacher Forst

schreibt Käthe an die kraz [*]

Liebe kraz-Redaktion!
In diese elendige Tunnel-Diskussion möchte ich mich noch mal kurz einmischen, damit die Leserinnen und Leser nicht nur dieser Zeitung endlich die ganze Wahrheit erfahren!
Da dieser Herr Schwerdtfeger von der RP der Polizei scheinbar nicht vertrauensvoll genug erschien (sonst hätte man ihm ja alles erklärt und gezeigt), hat er leider das verpasst, was ich am letzten Sonntag im Rahmen eines Waldspazierganges mit dem Naturführer Michael Zobel erleben durfte und mit mir noch über 1100 weitere Waldbesucher und Hambi-Gleichgesinnte.

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Hambacher Forst: Die „Aachener Nachrichten“ dementiert – ein wenig …

10. September 2018 | Veröffentlicht von

2. Akt: Windelweiches Dementi in den AN

Hambacher Forst aktion Unterholzam Wochenende gab es zwar erneut sehr viele Besucher- und UnterstützerInnen im Hambacher Forst, aber es blieb ruhig – und so gab es wohl bei einigen Enttäuschung über die zwar angekündigte aber ausgebliebenen Aggressionen der Demonstranten. (siehe hier kraz-Artikel). Die entsprechende Überschrift in den AN lautete: ‚Ruhiges „Wochenende des Widerstands“‘. Deshalb wohl ruderten die Redakteure im heutigen Artikel der AN – nach dem sonntäglichen Dementi der Polizei – erst einmal zurück:

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Bildnachweis: Flickr – Aktion Unterholz.

Widerstand in Hambach = ein neuer Vietnamkrieg??

9. September 2018 | Veröffentlicht von

1.Akt: Verwirrt – oder suchen die Medien noch eine Strategie bei der Berichterstattung?

Hier ein Beispiel dafür, wie mit bewussten Assoziationen zum Vietnamkrieg „Stimmung“ erzeugt wird:  In einem Artikel von Samstag betreibt ein Christian Schwerdtfeger Hetze gegen den Widerstand im Hambacher Forst. Im Artikel klingt es so, als ob Polizei und/oder Medien gemeinsam diese Hetze betreiben.
Sonntagmittag kommt dann postwendend das Dementi der Polizei – via Bildzeitung (sic!)> Weiterlesen

es ist sooo viel los im und um den Hambacher Forst

4. September 2018 | Veröffentlicht von Michael Zobel / ws

die Ereignisse überschlagen sich,

Foto: Hubert Perschke

es ist schwer, noch den Überblick zu behalten. Ich versuche es trotzdem…

Zu allererst: Wir machen weiter.

Wir machen weiter mit unserer Unterstützung der Menschen, die sich auf vielfältige Weise für den Erhalt des Hambacher Waldes einsetzen. Sei es auf der Straße, bei Waldspaziergängen, vor Gericht, mit Kunst und Musik, in der Presse, im Wald und auf den Bäumen. Und wir wollen zeigen, dass am Ende dieser Widerstand so groß und wirkungsvoll sein wird, dass dem IrRWEg der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen ein baldiges Ende gemacht wird.> Weiterlesen