Aktionen zum 27. „Jubiläum“ von Tschernobyl

28. April 2013 | Veröffentlicht von Anti-Atom-Bündnis-Aachen / ws

27. „Jubiläum“ von Tschernobyl

Am Samstag den 26.4. jährte sich zum 27sten Mal der bisher größte atomare Unfall: Tschernobyl. Im März 2011 kam dann der nächste GAU: Fukushima.
Getreu dem Slogan der Atom-Mafia: „Ein Atomarer Gau NUR alle 100.000 Jahre“ bleibt zynisch feststellen: „Kinders, wie schnell nur die Zeit vergeht“

In Aachen gab es rund um diesen Gedenktag drei Aktionen:

1. Am Freitag wurde im Linken Zentrum durch die AG-Umwelt der Linkspartei ein interessanter Film über Fukushima vorgeführt. Die Veranstalter hatten auch die Regisseur Ralph T. Niemeyer eingeladen. Leider waren nur ein Duzend ZuschauerInnen anwesend.

2. Am Samstag gab es in Jülich eine Anti-AKW-Straßenaktion. Jülich ist die Stadt mit dem ehemaligen Atomforschungszentrum (heute „Forschungszentrum“), einer AVR-Ruine und 152 Castoren mit Strahlungsmüll. Vier MitgliederInnen vom Anti-Atom-Bündnis-Aachen und drei Mitgliedern der Kölner Anti-Atom-Gruppe waren vor Ort. Sie verteilten Flugblätter zum Thema Tschernobyl, Fukushima und zum („Aachener“) AKW-Tihange/Belgien für die Passanten und sie hatten einen Stand mit Infomaterial und einige Transparente aufgebaut.

3. Am Sonntag gab es dann eine „Matinée mit Liedern zum Widerstand gegen AKWs und andere Übel mit Gesang und Gitarre“ im Sardischen Kulturzentrum am Ponttor.
Dort sang die Anti-Atom-Aktivistin Martina Haase aus ihrem reichhaltigen Repertoire über den Widerstand gegen die Atomkraft vor etwa einem Duzend Zuhörerinnen.

Link zum „Aktionsbündnis gegen Atomenergie Aachen“ 

 

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