Bau eines (symbolischen) Zwischenlagers

29. Oktober 2015 | Veröffentlicht von Marita Boslar / STOP Westcastor

In der Jülicher Innenstadt am 24.Oktober 2015 …

ZwischenlagerJülichAtomkraftgegner*innen aus Jülich, Ahaus, Aachen, dem Ruhrgebiet und aus Köln protestierten gegen die immer noch ungeklärte Zukunft der 152 Jülicher Castoren.

Mit dem Bau eines symbolischen „sicheren Zwischenlagers“ in der Jülicher Innenstadt verliehen sie der Forderung der Anti-Atom-Bewegung nAchdruck, endlich am Standort Jülich ein neues, allen erforderlichen Sicherheitsansprüchen gerecht werdendes Zwischenlager zu konzipieren und zu errichten!

Organisiert wurde die Aktion gemeinsam vom Bündnis gegen Castort-Exporte und STOP Westcastor.
Heiner Möllers aus Ahaus verwies in einer Ansprache darauf, dass nach dem ganzen Hickhack der letzten Jahre um den Verbleib der „Westcastoren“ Ahaus wieder auf die Agenda der Verantwortlichen gerückt sei und kündigte landesweiten Widerstand gegen entsprechende Transportabsichten an. Die Jülicherin Marita Boslar von STOP Westcastor sprach die Verantwortung des Forschungszentrums sowie die immensen Kosten, die das Abenteuer, Hochtemperaturreaktor in Jülich und Hamm erzeugten und weiter erzeugen, an.
Mit den Worten: „ Ich plädiere an die Jülicher Verantwortlichen, endlich den Neubau eines gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze gesichertes Zwischenlager zu planen und mit dem Bau zu beginnen. Die Menschen in der Region haben ein Anrecht darauf!“ fasste Marita Boslar das Ansinnen aller Beteiligten, die diese Aktion einhellig als erfolgreich bewerteten, zusammen.

Kontakte/Infos
Marita Boslar, Sprecherin STOP Westcastor (0171 7642267)
Siegfried Faust ,Sprecher STOP Westcastor (02405-6470682)
Info: www.westcastor.de

Flyer zur Aktion: http://www.westcastor.de/aktion_juelich.pdf
Video von der Aktion:  https://youtube/DM4SWNUKnio

Artikel weiterempfehlen: