Bericht vom 1. Mai 2015 in Aachen

3. Mai 2015 | Veröffentlicht von

Auch 2015 gab es die 1. Mai Demonstration und Kundgebung in Aachen

  _CTW0548Deutlich mehr Menschen (ca. 1.500) als letztes Jahr zogen vom DGB-Haus zum Aachener Marktplatz. Im hinteren Drittel gelang es erstmals wieder, einen einigermaßen geschlossenen „Linken Block“ zusammen zu bekommen. Hoffentlich ein gutes Zeichen für eine bessere Zusammenarbeit der linken Strukturen. Es gab diesmal auch deutlich mehr Transparente, auf denen Inhalte transportiert wurden. _CTW0603Das galt sowohl für den „linken Block“ als auch für den DGB-Teil. (siehe hierzu die Fotos am Artikelende)
Außer dem großen Transparent des Antikriegsbündnisses („Wir feiern 70 Jahre Befreiung vom Faschismus und Krieg“) und denen, die das Flüchtlingselend aufgriffen, wurden weitere politische Themen _CTW0555angesprochen. Natürlich bezogen sich aber die meisten auf soziale Fragen. nsgesamt war es politisch ein buntes und breites Spektrum. Es ist wäre z. Zt. reine Spekulation zu erklären, woher diese höhere Anzahl TeilnehmerInnen kommt und was dieses Mehr an Inhalten erklären könnte.
Unangenehm auffällig war für die kraz relativ starke (optische) Präsens der KAB. Offensichtlich drängt die katholische Kirche offensiv in die Arbeiterbewegung hinein. Auch können wir über Ursache und Strategie nur spekulieren.
_CTW0541Vielleicht war es der eine Unterschied zu früher: Der DGB hatte – weil es der 125-jährige 1.Mai-Umzug war –  an einigen Wegstationen diese Geschichte dieses Kampftages erlebbar machen wollte. Dadurch wurde das Ganze nicht zu einer reinen traditionellen Pflichtübung, sondern es flackerte etwas vom wirklichen politischen Bezug dieses Tages auf!

Thema „Braunkohle“

DSCF6451Die Kundgebung auf dem Markt war wie immer eine SPD&DGB-Veranstaltung. Diesmal noch unangenehmer als sonst, weil das Thema „Braunkohle“ dominierte. Und NRW-Landeschefin Hannelore Kraft drohte damit, dass die (Braun)Kohle noch für „Jahrzehnte die Brückentechnologie“ zum Übergang in die EnergieWendeZeit sein sollte. (siehe hierzu unseren kraz-Artikel: „IGBC dümmste Gewerkschaft der Welt). Der IGBC-Infostand war ein Symbol für diese Ausrichtung.
Das einzige was auf der Demo und auf dem Marktplatz wirklich noch gefehlt hätte? Eine Delegation der Vorstände von RWE/EON/Vattenfall an der Demospitze … zur Stützung der Braunkohleverstromung!

 

 

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