„Kritik der Migration“

30. November 2018 - 18:00 bis 20:00

Evangelischen Erwachsenenenbildungswerk, Frėre Roger Str. 8-10

Vortrag von Hannes Hofbauer

Hofbauer stellt die Fragen: Ist Migration grundsätzlich zu bejahen?
Oder ist sie ein wichtiger Bestandteil von Ausbeutungsstrukturen?
Gerät nicht gegenüber der Aufnahme von Flüchtlingen, die gemeinhin als humanitäre Tat gilt, die damit verbundene Einwanderung billiger Arbeitskräfte und das sozial, regional und kulturell zerstörerische Potenzial der Migration in den Herkunftsländern aus dem Blickfeld?

Hannes Hofbauer gibt einen historischen Überblick über die großen Wanderungsbewegungen und ruft die Ursachen dafür in Erinnerung, die von Umweltkatastrophen über Kriege bis zu Krisen reichen, von denen die allermeisten menschlichen Eingriffen geschuldet sind. Allein von westlichen Allianzen geführte Kriege sind für Millionen entwurzelter Menschen verantwortlich. Für Hofbauer ist eine Kritik am Wesen der Migration und ihren Triebkräften sowie eine klare Benennung ihrer Opfer und Profiteure überfällig.

Der Wiener Hannes Hofbauer studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte an seiner Heimat-Universität und arbeitet als Publizist und Verleger. Im Promedia Verlag sind von ihm u.a. erschienen: „EU-Osterweiterung. Historische Basis – ökonomische Triebkräfte – soziale Folgen“ (2008), „Die Diktatur des Kapitals. Souveränitätsverlust im postdemokratischen Zeitalter“ (2014, 2. Auflage 2015) und „Feindbild Russland. Geschichte einer Dämonisierung“ (2016, 5. Auflage 2017).

Sein neues Buch „Kritik der Migration – Wer profitiert und wer verliert“ kann nach Hofbauers Vortrag – mit Widmung des Autors – im Haus der Evang. Kirche erworben werden. Hofbauer ist natürlich zur Diskussion seiner Thesen bereit.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Um eine freiwillige Gabe wird gebeten.

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildungswerks und Aachener Aktionsgemeinschaft „Frieden jetzt!“

ICAL