Flüchtlinge: die Opfer Europas!

22. August 2015 | Veröffentlicht von Gerhard Diefenbach

Die Flüchtlinge sind die Opfer Europas – Schluss mit der Barbarei!

Nicht niur weltweit, sondern auch ganz besonders zugespitzt in Europa erleben wir eine Flüchtlingskrise. Deshalb  fordert der Mitbegründer und langjährige Sprecher von PRO ASYL Heiko Kauffmann und Träger des Aachener Friedenspreises (2001), das Thema „Flucht, Asyl, Flüchtlingsschutz und Menschenrechte“ als eine der dringlichsten globalen Herausforderungen auf die Tagesordnung der internationalen Politik zu setzen.

Das Vorhaben der EU-Kommission, die UN für ein robustes Mandat zur Zerstörung von Flüchtlingsbooten zu gewinnen, hält er für zynisch und beschämend. Vielmehr unterstreiche dies noch einmal die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels in der europäischen Flüchtlingspolitik. Wer – statt mit den UN über verbesserte Aufnahme-Bedingungen und die Rettung von Flüchtlingen zu reden – ein Mandat zur Zerstörung von „Schleuserbooten“ anstrebt, betreibe pure Symbolpolitik und verschließe weiterhin die Augen  vor den Ursachen der Flucht Tausender von Menschen.

Die aktuellen Reaktionen der Politik auf die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer erinnern fatal an die heuchlerische humanitäre Beschwörungs- und Mitleidsrhetorik und ihren in der Sache jedoch unerbittlich harten Abwehrkurs gegenüber Flüchtlingen zur Zeit der Evian-Konferenz vor 77 Jahren. Er fordert Lehren aus dem Versagen der Staatengemeinschaft vor 1945  zu ziehen.

Den vollständigen Artikel können Sie unter nachstehendem link lesen oder auch als pdf-file herunterladen. (http://www.aachener-friedenspreis.de/uploads/media/HeikoKauffmann.pdf)

Artikel weiterempfehlen: