Lieferstopp für Risikoreaktoren!

16. März 2018 | Veröffentlicht von Umweltinstitut München / ws

immer wieder Störfälle, Risse oder mangelnder Katastrophenschutz

Aus München erreicht uns folgender Aktionsvorschlag, der unsere Aachener Region betrifft:
immer wieder ist von Störfällen, Rissen in Druckbehältern oder mangelndem Katastrophenschutz bei den belgischen Pannenreaktoren in Tihange und Doel die Rede. Auch für Menschen in Deutschland sind die Schrottmeiler ein ständiges Sicherheitsrisiko. Schließlich trennen Aachen und Tihange weniger als 70 Kilometer.

Die deutsche Politik wird deshalb nicht müde, den weiteren Betrieb der Risikoreaktoren zu kritisieren. Doch gleichzeitig sind die deutschen Atomfabriken in Lingen und Gronau für deren Versorgung mit Brennelementen entscheidend.
Damit sich das ändert, setzen wir auf die neue Bundesumweltministerin: Svenja Schulze (SPD) kommt selbst aus Nordrhein-Westfalen und dürfte die Sorgen der Menschen im bevölkerungsreichsten Bundesland vor einem Atomunfall im benachbarten Belgien sehr gut kennen. Ein Rechtsgutachten belegt, dass sie als Bundesumweltministerin die Brennelemente-Exporte stoppen könnte. Dazu fordern wir sie mit einer neuen Aktion auf. Schreiben auch Sie jetzt der neuen Umweltministerin Svenja Schulze!

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Mit einem Lieferstopp könnte die Bundesregierung den Weiterbetrieb der europäischen Pannenmeiler verhindern – oder zumindest deutlich erschweren. Doch auch alle anderen von Gronau und Lingen versorgten AKW könnten zum Schauplatz eines schweren atomaren Unfalls werden. Deshalb kann ein Lieferstopp für Risikoreaktoren nur der erste Schritt sein. Wir fordern daher von der Bundesregierung und den Landesregierungen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die Atomfabriken so schnell wie möglich ganz zu schließen.

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Mit herzlichen Grüßen,
Das Team des Umweltinstitut München