Mai-Mahnwache von „Frieden Jetzt“

4. Mai 2016 | Veröffentlicht von Aachener Aktionsgemeinschaft "Frieden jetzt!" /

Mobilisierung für Aktionen gegen Ramstein

SAMSUNGDie Gäste auf der Terrasse vom Elisenbrunnen Restaurant staunten nicht schlecht, als sie am Montag  per Transparenten und Lautsprecher von den Aktivisten der Aachener Aktionsgemeinschaft (AAG) „Frieden jetzt!“ mit Parolen wie „Stopp Ramstein!“ konfrontiert wurden.

Mit einer kurzen ‚Werbedemo‘ über die Hartmannstraße und durch den Elisengarten machte die AAG auf ihre Mai- Mahnwache am Elisenbrunnen aufmerksam. Thema war die bundesweite Kampagne „Stopp Ramstein!“.

In Ramstein vom 10-12-Juni

Die deutsche Friedensbewegung will am 11. Juni mit einer 20 km langen Menschenkette von Kaiserslautern zur US-Air-Base Ramstein auf das größte US-Kriegslogistikzentrum der Welt außerhalb der USA aufmerksam machen. Dabei wird sie in der Zeit vom 10. bis 12. Juni die Bundesregierung und den Bundestag auffordern, den Stationierungsvertrag für die US-Air-Base Ramstein zu kündigen. „In unseren Augen ist es unverantwortlich, dass von deutschem Boden, nämlich von Ramstein aus, Angriffskriege und Morde per US-Drohnen ausgeführt werden“ so einer der Sprecher der AAG, Dr. Ansgar Klein.
Der Aachener Bundestagsabgeordnete der LINKEN Andrej Hunko  erklärte auf der Mahnwache, dass er per Bundestagsanfrage schon mehrmals die Bundesregierung aufgefordert habe, zu der Relaisstation für die Steuerung der US-Drohnen auf der US-Base Ramstein Stellung zu beziehen. Aber immer habe er abwiegelnde  Antworten erhalten. Hunko wörtlich: „Von ehemaligen Drohnen-Piloten ist mir versichert worden, dass die US-Mord-Drohnen ohne die Relaisstation in Ramstein nicht ins Ziel gesteuert werden könnten.“

Wenig Wissen über die Kriegsbedeutung von Ramstein

Viele Passanten ließen sich von den Aktivisten über die grundgesetz- und völkerrechtswidrigen Handlungen der US-Armee, die von Ramstein ausgehen, aufklären. Aber „das Unwissen großer Teile der Bevölkerung über die Bedeutung der US-Air-Base Ramstein ist erschreckend.“ meinte dazu Franz-Josef Surges nach der Veranstaltung.

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