Bericht zur Syrien-Veranstaltung

16. September 2012 | Veröffentlicht von AntikriegsBündnisAachen / ws

Zur Veranstaltung „Syrien: Stoppt die deutsche Beteiligung am Krieg!“ hatten der Aachener Friedenspreis, das Antikriegsbündnis Aachen und die Volkshochschule Aachen eingeladen.

Erschienen waren ca. 40 ZuhörerInnen. Sie konnten einen außerordentlich spannenden und informativen Bericht von Jürgen Wagner zur Situation in Syrien hören. Jürgen Wagner ist Geschäftsführer der Informationsstelle Militarisierung e.V. und Träger des Aachener Friedenspreises 2011. Tina Terschmitten vom Vorstand des Aachener Friedenspreise moderierte die Veranstaltung.

Es ging in dem Bericht primär um folgende Fragen:

  • Wie hat sich der aktuelle Krieg in Syrien überhaupt entwickelt?

  • Mit welchen Mitteln (sehr anschaulich gezeigt an den Änderungen der gesetzlichen Grundlagen des Staates Syrien) hat der Westen eine gesellschaftliche Umgestaltung von Syrien in Richtung einer neo-liberalen Wirtschaft mit entsprechend vielen Verlierern herbeigeführt?

  • Welcher (legitime)Widerstand ist gegen diese neo-liberale Umgestaltung daraufhin in Syrien entstanden?

  • Und wie ist dieser zivile Widerstand mit Hilfe des Westens in einen grausigen Bürgerkrieg verwandelt worden?

  • Abschließend ging es dann um die Frage, dass (und wie) sich Teile der deutschen Friedensbewegung (u.a. „Adopt a Revolution“) von den westlichen Staaten in die Strategie dieses Bürgerkrieges mit einbinden lassen.

Die anschließende lebhafte Diskussion vertiefte die aufgeworfenen Fragen.

 

Weitere Informationen sind der IMI-Studie ‚Syrien: Die Militarisierung der Proteste und die strategische Unvernunft der Gewalt‘ vom März 2012 (siehe http://www.imi-online.de) zu entnehmen.