Wir arbeiten und nicht das Geld

4. Dezember 2014 | Veröffentlicht von wk / hr

Arno Gahrmann, seines Zeichens „Wirtschaftsingenieur und emeritierter Professor für Finanzierung und Investition an der Hochschule Bremen“, sprach im Haus der Evangelischen Kirche am 3.12.14 über das Thema „Wo uns die Ökonomie in die Irre führt, und wie wir sie wieder auf einen lebenswerten Weg bringen“ – nach dem Motto: „Wir arbeiten und nicht das Geld“.

Nach mehr oder weniger üblichen Aspekten der Kapitalismuskritik (Kostensenkung, Profitmaximierung, Gewinnorientierung, Vermögensvermehrung und -umverteilung von unten nach oben usw.) ging es zur Frage: welche Therapie? Inzwischen hatte Gahrmann allerdings schon ein Zeichen gesetzt und das „Falschgeld“ der Privatbanken attackiert. So kam es wie es kommen mußte: „Kein Falschgeld mehr!“, lautete die Devise, „Geld nur noch von der Notenbank!“ Aber was erwartet man von einer Reform des Geldsystems (Vollgeld z.B. und zinslose Kredite) und der Besteuerung? Die Abschaffung des Kapitalismus – oder nur einen netteren? Schließlich stellt sich nicht erst seit TTIP die Frage, ob kapitalistisch organisierte Produktion und demokratische Verkehrsformen unter einen Hut passen…

 

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