Wirklich ein Hammer – die Spedition HAMMER

17. Februar 2017 | Veröffentlicht von

Auch die Aachener Wirtschaft sorgt sich: Stop-Tihange

Dieser LKW fährt seit drei Tagen auf den europäischen Autobahnen. Aber sein Hauptrouten sind die belgischen Autobahnen. Dort wird er nun die in Aachen fast schon normale Botschaft ‚Stop-Tihange‘ verbreitete.

Die Aachener Spedition ‚Hammer‘ hat dieses Fahrzeug auf eigenen Kosten umlackiert und fährt so mit der eindeutigen politischen Botschaft eines Unternehmens durch die Lande. Es wird spannend, ob es dazu irgendwelche politischen Reaktionen in den Medien unseres Nachbarlandes geben wird.

Es ist wirklich beeindruckend, wie sehr sich im Aachener Raum die Einstellung durchsetzt, dass das AKW Tihange für uns alle gefährlich ist. (Die kraz hat ja x-fach darüber berichtet.)

Offensichtlich sind es jetzt nicht mehr nur die menschlichen Sorgen um die eigenen Gesundheit (oder die der eigenen Familie), sondern auch die gravierende ÖKONOMISCHE Folgen eines möglichen GAUs treten ins Bewusstsein.

Durch einen GAU in Tihange könnte Aachen unbewohnbar werde. Alle hiesigen Unternehmen würden faktisch schließen müssen. Die gesamte Wirtschaft würde zusammenbrechen. Alle Immobilienwerte würden auf minimale Restwerte reduziert und und und. Die Folgekosten sind sicher gigantisch, auch wenn seitens der NRW-Regierung bisher verweigert wurde, diese ökonomischen Kosten durch einen Impact-Studie einmal seriös abschätzen zu lassen.

Diese Verständnis auch seitens der Industrie für die umfassende Bedrohung durch die Atomkraft wird sicher helfen, auch ein entsprechendes Verständnis bei der belgischen Bevölkerung zu wecken.

Da liegt ein Hebel, um den Druck auf die belgischen Behörden so weit zu verstärken, dass die Risse-Reaktoren dauerhaft abgeschaltet werden.

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